Beschwerden am Zahn – so identifizierst du die Ursachen

Beschwerden - Frau liegt mit Zahnbeschwerden im Bett und fast sich an die Backe

Leidest Du derzeit oder immer wieder unter Beschwerden wie Zahnschmerzen oder Schmerzen im Kiefer? Dann solltest Du diesen auf den Grund gehen. Hierbei ist abwarten das falsche Mittel.

Oft treten die Schmerzen direkt an den Zähnen auf. Dennoch können Schmerzen am Kiefer ebenfalls durch Erkrankungen am Zahn ausgelöst werden.

Eine Fehlstellung des Kiefergelenks oder eine Verspannungen der Kiefermuskulatur können Ohrgeräusche oder Tinitus hervorrufen.

Aber am häufigsten werden Schmerzen an den Zähne durch Karies verursacht.

Einige Beschwerden kannst Du leicht vorbeugen und lindern. Hierbei ist die richtige Zahnpflege entscheidend. Des Weiteren können Hausmittel oder Globuli in einzelnen Fällen ebenfalls helfen.

Im Gegensatz dazu können andere Zahnbeschwerden nur durch einen Zahnarzt behandelt werden.

Die Ursachen zu kennen ist wichtig!

Es ist wichtig die Ursachen für Deine Beschwerden herauszufinden. Nur so kannst Du weitere Schäden an deinen Zähnen vermeiden.

Denn bei Zahnbeschwerden gilt:  Je länger sie unbehandelt bleiben, desto mehr Schäden verursachen sie.

Folglich kann eine Behandlung immer aufwändiger werden, je länger eine Ursache bestehen.

Im schlimmsten Fall können einzelne Zähne nicht mehr gerettet werden und müssen durch teueren Zahnersatz ersetzt werden.

Deine Beschwerden können zwischenzeitlich verschwinden. Aber wenn die Erkrankung nicht behandelt wird, kommen die Schmerzen auch irgendwann wieder.

Schau Dir an, welche Zahnbeschwerden Du hast und lass Dir helfen.

Finde die Gründe Deiner Beschwerden

Betrachte Deine Zähnen und Dein Zahnfleisch mal vor dem Spiegel.

Schäden am Zahn sind oft direkt sichtbar.

Im Gegensatz dazu kommt der Schmerz bei Zahnweh und empfindliche Zähne von innen. Hier muss dein Zahnarzt Dich weiter untersuchen.

Trotz allem kann eine wirkliche Diagnose nur Dein Zahnarzt stellen. Bei anhaltenden Zahnbeschwerden solltest Du in jedem Fall umgehend einen Zahnarzt in deiner Nähe aufsuchen.

#1 Siehst Du Beschädigungen am Zahn?

Beschwerden - Frau öffnet Flasche mit ihren Zähnen

Zahn abgebrochen

Fehlt ein Stück von einem Zahn oder ist ein ganzer Zahn abgebrochen? Dann solltest Du schnell und richtig handeln.

Durch zu hohe Belastung, Unfällen oder bei Missbrauch Deiner Zähne, können Deine Zähne schaden nehmen.

Was tun bei abgebrochenem Zahn?

Am aller wichtigsten ist jetzt, dass Du ruhe bewahrst.

Noch besser ist es, wenn Du die abgebrochenen Teile in einer Zahnrettungsbox aufbewahrst. Du bekommst sie in einer Apotheke.

Hast Du keine Box zur Hand, dann bewahre alles abgebrochene in H-Milch (ultrahocherhitzt) oder einer Kochsalzlösung auf.

Ganz zur Not kannst Du die Teile auch in Deinem Speichel aufbewahren.

Jetzt solltest Du umgehend einen Notdienst-Zahnarzt aufsuchen.

Zahnschmelz nicht ok?

Entdeckst Du unregelmäßige Oberflächen Deiner Zähne oder verfärbte Stelle, besteht die Gefahr, dass Dein Zahnschmelz abbaut wurde oder andere Erkrankungen vorliegen.

Zahnschmelzabbau

Zahnschmelzabbau zählt heute zu den häufigen Zahnbeschwerden. Dabei ist er für Dich schwer zu erkennen.

Daher solltest Du regelmäßige zur Kontroll bei deinem Zahnarzt gehen.

Kinder und Jugendliche sind ebenfalls wie Erwachsene betroffen. Dies liegt vor allem an sauren Getränken und Speisen, die wir zu uns nehmen und den Zahnschmelz schädigen.

Krankheit MIH bei Kindern

Heute leiden viele Kinder unter der Krankheit MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation).

Dabei kommt es vorwiegend an den Backenzähne (Molaren) zu braunen oder gelb-orangen Verfärbungen.

Unter kleinster Belastung platzen kleine Teile der Verfärbung nach und nach ab.

Was hilft bei Zahnschmelzabbau oder MIH?

Egal was mit deinem Zahnschmelz nicht stimmt, Du solltest umgehend zu Deinem Zahnarzt gehen.

Denn der Zahnschmelz schützt Deinen Zahn. Ist er ungeschützt kann er im schlimmsten Fall ausfallen.

Riss im Zahnschmelz, Zahn oder Zahnersatz

Ein Riss kann oberflächig im Zahnschmelz sein oder den ganzen Zahn betreffen.

Riss im Zahnschmelz

Zum Beispiel können Risse im Zahnschmelz durch Zähneknirschen entstehen. Aber auch die Säure in Fruchtsäften greift den Zahnschmelz an und es kann zu kleinen Rissen kommen.

Diese sind aber nicht weiter schlimm und schließen sich meistens von alleine wieder.

Riss im Zahn

Ein Riss im Zahn ist schon deutlich schlimmer und sollte direkt behandelt werden.

Meistens kommen diese größeren Verletzungen am Zahn durch große Krafteinwirkung wie bei Unfällen zustande.

Aber auch das Werkzeug bei einer Zahnbehandlung kann versehentlich zu Rissen im Zahn führen.

Wie wird ein Riss im Zahn behandelt?

Oft muss ein Zahn bei solch einer Verletzung überkront werden.

Zusätzlich ist eine Behandlung des Wurzelkanals notwendig, um den völligen Verlust des Zahnes zu vermeiden.

Risse im Zahnersatz

Wenn Du Risse in Deinem Zahnersatz entdeckst, solltest Du Deinen Zahnarzt aufsuchen.

Unteranderem können Ermüdung des Materials zu dem Schaden geführt haben.

Dann muss dein Arzt schauen, ob eine Reparatur möglich ist oder ein neuer Zahnersatz angefertigt werden muss. 

Zahnstein und Plaque

Als Plaque wird der Zahnbelag bezeichnet, der sich auf Deinen Zähnen ablagert.

Bei mangelnder Mundhygiene bleibt dieser Belag auf deinen Zähnen. Dadurch kann der Belag sich festigen und wird zu Zahnstein.

Wie bildet sich Zahnstein?

Er bildet sich vorwiegend an der Innenseite der vorderen unteren Schneide- und an den Außenseiten der hinteren oberen Backenzähne. Hier tritt vermehrt Speichel aus.

Der Speichel schützt unsere Zähne und hilft bei der Verdauung unserer Nahrung.

Dennoch kommt es zu einer chemischen Reaktion zwischen Speichel und dem Zahnbelag.

Wenn Du jetzt diese Plaqueschicht nicht richtig weggeputzt, bildet sich der festen Zahnstein.

Wie sieht Zahnstein aus?

Du erkennst Zahnstein als gelblich festes Material an den Zähne.

Dabei ist der Zahnstein so fest, dass Du ihn nicht mehr durch die normale Zahnpflege beseitigen kannst. 

Warum ist Zahnstein schädlich?

Die Bakterien haften super an den rauen Oberflächen des Zahnsteins.

Hierdurch kann eine Zahnfleischentzündungen entstehen. Wenn sich die Bakterien weiter vermehren können, droht Dir auch noch Parodontitis.

Also lieber regelmäßig zum Zahnarzt und bei der Kontrolle den Zahnstein entfernen lassen.

#2 Entstehen die Schmerzen direkt am Zahn?

Beschwerden - Frau hält Hand an ihre Backe

Empfindliche Zähne

Hast Du ab und zu auf einmal einen stechenden Schmerz im Zahn? Dann kann es sein, dass Du empfindliche Zähne hast.

In Deutschland leiden mehr als die hälfte der Erwachsenen daran. Du bist also nicht allein mit Deinem Problem.

Gerade bei heißen, kalten süßen oder sauren Nahrungsmitteln verspüren wir diesen Schmerz.

Was sind Ursachen für empfindliche Zähne?

Der Grund für die Empfindlichkeit Deiner Zähne liegt an freilegenden Zahnhälsen. Diese sind sehr schmerzempfindlich.

Warum kommt es aber zu den freilegenden Zahnhälsen? Dafür muss dein Zahnfleisch zurück gehen.

Dies passiert meist durch die falsche Technik beim Zähneputzen. Es kann aber auch altersbedingt sein.

Was hilft bei empfindlichen Zähnen?

Du solltest auf jeden Fall deine Zahnarzt aufsuchen. Er kann schlimmeres verhindern und Dir helfen.

Dein Zahnfleisch kann sich nicht von alleine erholen. Es bedarf immer einer Behandlung.

Bei mir hat mein Zahnarzt einen Zahn mit einem Lack versiegelt. Nach 24 Stunden war wieder alles gut. Das Zahnfleisch konnte sich erholen und ich habe bis jetzt keine Beschwerden mehr gehabt.

Zudem kannst Du Zahnpasta verwenden auf der "Sensitive" steht. Diese sind meist für empfindliche Zähne entwickelt worden.

Zahnschmerzen

Weißt Du nicht genau wo deine Schmerzen am Zahn herkommen?

Was sind Ursachen für Zahnschmerzen?

Zahnschmerzen werden oft durch folgendes ausgelöst.

  • Deine Zähne sind durch Kaires befallen.
  • Du hast eine Zahnschleisentzündung
  • Eine Zahnfüllungen sitzt schlechte oder ist ausgefallen. Es kann auch sein, dass sie zu groß ist und dadurch eine falsche Belastung der Zähne entsteht.
  • Ein Zahn ist abgebrochen
  • Dein Kind bekommt Zähne.
  • Deine Weisheitszähne brechen durch.
  • Deine Zähne stehen schief und werden dadurch falsch belastet.
  • Du knirscht mit den Zähnen
  • Ein Zahn ist verletzt. Dies kann zum Beispiel bei Deiner letzte Behandlung passiert sein.

Was hilft bei Zahnschmerzen?

Am besten Du gehst umgehend zu Deinem Zahnarzt und lässt dich untersuchen.

Doch Zahnschmerzen richten sich nicht nach den Öffnungszeiten und tauchen gerne in der Nacht oder am Wochenende auf.

Also was hilft dir dann?

Zum Einen kannst Du bei schmerzen auf Schmerztabletten, wie Paracetamol oder Ibuprofen, nehmen.

Schmerzmittel mit Acetylsalicsäure (ASS) solltest Du dabei vermeiden. ASS kennst du vielleicht eher unter dem Markennamen Aspirin.

Es gibt auch einige Haushaltsmittel, die Dir helfen können. Hier ist eine Auswahl.

  • lauwarmer Kamillen- oder Salbeitee
  • Teebaumöl ziehen
  • Klosterfrau Melissengeist auf den Zahn tropfen
  • Rosmarinblätter kauen
  • Apfelstücke gekühlt bei Schmerzen durchs Zahnen

Zahnentzündung

Bei einer Zahnentzündung ist das innere vom Zahn entzündet.

Im Zahnmark verlaufen Blutgefäße, Nerven und Lymphen.

Bei einer Entzündung haben sich Bakterien in das innere Deines Zahns vorgearbeitet.

Die häufigste Ursache hierfür ist Karies.

Die Bakterien können aber auch über zu große Zahnfleischtaschen den Zahn angreifen. Die Taschen bilden sich zum Beispiel bei Zahnflesichrückgang.

Daneben gehören undichte Zahnfüllungen zu den potentiellen Ursachen.

Dein Zahn kann auch bei einer Zahnbehandlung verletzt worden sein. Dies kann beim Bohren am Zahnbein passieren. Wenn dieses zu heiß wird bildet sich eine Wunde, die sich dann entzündet.

Was sind Symptome bei Zahnentzündung

Patienten mit einer Zahnentzündung plagen sich oft mit starke pochende Schmerzen herum.

Dabei können die Zähne auch sehr empfindliche sein.

Auch rote angeschwollene Wangen können darauf hinweisen.

Ein Weiteres Zeichen für eine Entzündung ist auch Eiter am Zahnfleisch.

Was hilft bei Zahnentzündung?

Wenn ein Zahn entzündet ist hilft Dir am besten Dein Zahnarzt. Nur er kann dir wirklich helfen.

Daher solltest Du ihn umgehend aufsuchen und keine weitere Zeit verlieren.

Um schnell Abhilfe zu schaffen kannst Du mit Teebaumöl den Mund spülen.

Baby zahnen

Auch die kleinsten unter uns haben Zahnbeschwerden. Meistens kommen dann die Milchzähne durch.

Bei manchem verläuft das Zahnen komplett ohne Schwierigkeiten. Andere quälen sich mit Beschwerden.

Welche Beschwerden treten beim Zahnen auf?

Dein Kind ist quengeliger oder unruhiger als üblich. Es kann auch öfter weinen als sonst.

Eventuell bemerkst Du mehr Speichel als üblich.

Oder dein Baby steckt sich vermehrt seine Faust oder Gegenstände in den Mund.

Bei manchen kommt es zur Rötung und Schwellung der Zahnleiste.

Begleitend kann auch erhöhte Temperatur, Fieber oder eine Entzündung des Mittelohrs auftreten.

Auch zu Durchfall oder Bauchschmerzen kann es kommen.

Solange noch Zähne nachkommen, können die Beschwerden auch immer wieder auftauchen.

Was hilft beim Zahnen?

Für Dein Kind hilft es auf relativ harten Gegenständen herum zu kauen. Gib ihr oder ihm eine Brotkruste oder eine Karotte.

Es gibt auch besondere Beißring, die Deinem Baby helfen. Manche gibt es auch als kühlenden Beißring. So helfen sie auch bei Schwellungen an der Zahnleiste.

Auch helfen Dir Zahnbürste mit stoppeln anstatt mit Bürsten. Darauf kann Dein Kind dann herum kauen und gewöhnt sich dadurch auch schon ans Zähneputzen.

Eine falsche mit Wasser oder nicht gesüßtem Tee zum nuckeln hilft auch schon. Achte auf nicht zuckerhaltige Getränke. Damit die neuen Zähne nicht von Zucker angegriffen werden.

Wenn alles nicht hilft gibt es auch Medikamente.

Bevor Du deinem Kind Medikamente gibst, solltest Du unbedingt mit Deinem Kinderarzt sprechen. Er wird Dir das richtige Medikament empfehlen.

Zahnfistel

Eine Zahnfistel bildet sich durch entzündliche Prozesse an der Wurzelspitze.

Schuld sind dafür eindringende Bakterien.

Daher sind meistens mangelnde Mundhygiene oder ein schwaches Immunsystem daran verantwortlich.

Auch das Rauchen ist ein Risikofaktor.

Wie entsteht die Zahnfistel?

Die eindringenden Bakterien bekämpft Dein Immunsystem. Dadurch entsteht die Entzündung.

Als Folge der Entzündung wird der Kieferknochen zerstört.

Es bildet sich ein kleiner Kanal von der Wurzelspitze in den Mundraum.

Hierüber tritt der Eiter der Entzündung aus.

Was sind Symptome bei Zahnfistel?

Anfangs wirst Du kaum Beschwerden wahrnehmen. Es steigert sich zu leichten klopfenden Schmerzen. Der Bereich des betroffenen Zahns schwillt an.

Danach ist die Eiterblase sichtbar und starken schmerz an dieser Stelle treten auf.

Deine Schmerzen können dann auch wieder abnehmen. Dies ist sehr trügerisch, aber der Kieferknochen wird weiter zerstört.

Wie wird Zahnfistel behandelt?

Dein Zahnarzt muss zuerst die Ursache für die Bildung der Fistel feststellen. Dann entscheidet er die weitere Behandlung.

In jedem Fall wird ein operativer Eingriff notwendig. Nur so kann die Entzündung entfernt werden.

Um die Heilung zu beschleunigen bekommst Du Antibiotika.

In jedem Fall solltest Du bei anfänglichem Verdacht schon zu Deinem Zahnarzt gehen. Je eher Du dich behandeln lässt, umso besser ist dies für Dich und Deinen Zahn.

Abszess am Zahn

Ein Abszess am Zahn ist eine Ansammlung von Eiter unter dem Gewebe.

Es ist wie eine Kapsel eingeschlossen und daher abgekapselt vom umliegenden Gewebe.

Verwechseln den Abszess nicht mit einem einfachen Pickel. Ein Abszess ist nicht so harmlos.

Platzt ein Abszess auf und der Eiter gelangt in die Blutbahn kann dies zu einer Blutvergiftung führen. Im schlimmsten Fall kannst Du sogar daran sterben.

Wie erkennst Du also ein Abszess?

Sie sind viel größer als Pickel. Zudem strahlen die Schmerzen mehr aus als bei einem Pickel.

Wo entstehen Abszesse?

Abszess können im Zahnfleisch nahe der Oberfläche entstehen. Oder sie treten tief im Zahnfleisch auf.

Aber auch durch Probleme, wenn Weisheitszähne durchbrechen können Abszesse entstehen.

Außerdem können sie durch Probleme mit der Zahnwurzel entstehen.

Alle Ursachen haben gemeinsam, dass sie sich immer weiter ausbreiten können. Daher ist ein schnelles Eingreifen Deines Zahnarztes wichtig.

Was sind Ursachen für Abszesse?

Ein Abszess wird durch Bakterien verursacht.

Daher sollte es Dich nicht wundern, dass die häufigste Ursache mangelnde Mundhygiene ist.

Zudem kann auch die falsche Zahnpflege zur Entzündung bei tragen.

Jegliche Beschädigung am Zahnfleisch oder Zahn begünstigt die Bildung des Abszesses.

Auch eine Wurzelentzündung breitet sich aus und ruft einen Abszess hervor.

Aber nicht immer entsteht ein Abszess. Studien belegen, dass manche Menschen mehr  zu Entzündungen neigen als andere.

Was sind die Symptome bei einem Abszess?

Leider merken Patienten erst sehr spät einen Abszess. Dann aber sehr deutlich durch starke Schmerzen.

Das Öffnen und Schließen des Kiefers kann sehr stark eingeschränkt sein. Manche verspüren aber auch gar keine Einschränkung.

Das Erkennen des Abszesses wird erschwert, da oft die Schmerzen nicht genau lokalisiert werden können.

Wie wird der Abszess behandelt?

Dir bleibt nichts anderes übrig. Du musst zu Deinem Zahnarzt. Nur er kann Dir helfen.

Er wird ein Röntgenbild machen. Dadurch lässt sich das genau Ausmaß feststellen.

Anschließend kann er mit der Behandlung beginnen.

Als erstes wird der Eiter entfernt und die Entzündung behandelt. Anschließend können betroffene Zähne behandelt werden.

Manchmal können auch beide Behandlungsschritte in einem durchgeführt werden.

Eine weitere Entzündung musst Du nicht fürchten, wenn die Ursache entfernt wurde.

#3 Wie sieht Dein Zahnfleisch aus?

Beschwerden - Animation von Bakterien

Zahnfleisch ist geschwollen, rot und/oder blutet

Normalerweise sollte Dein Zahnfleisch blass rosa sein.

Wenn Dein Zahnfleisch ohne sichtbare Beschädigung anschwillt, rot ist und auch noch blutet liegt es an einer schlechten Mundhygiene.

Dabei sind es am häufigsten Bakterien, die eine Entzündung hervorrufen.

Jetzt ist es wichtig, dass Du schnell und richtig Handelst. Die normale Zahnpflege reicht hier nicht mehr aus.

Am besten suchst Du umgehend Deinen Zahnarzt auf.

Warum schwillt das Zahnfleisch an?

Wenn bestimmte Bakterien zwischen Zahn und Zahnfleisch eindringen entsteht eine Entzündung des Zahnfleisches.

Dabei sind typische Anzeichen einer Entzündung rotes geschwollenes Zahnfleisch, welches beim Zähneputzen auch oft blutet. Das muss aber nicht immer sein.

Zudem erkennst Du einen tieferen Spalt zwischen Deinen Zähnen und dem Zahnfleisch. Das sind gute Anzeichen für eine Gingivitis.

Lässt Du diese Entzündung unbehandelt, dringen die Bakterien ungehindert weiter in Deinen Zahnhalteapparat ein und zerstören ihn.

Jetzt spricht Dein Zahnarzt von einer Parodontitis, wobei viele Menschen fälschlicherweise von einer Parodontose reden.

Im schlimmsten Fall werden Deine Zähne locker, wackeln und können ausfallen. 

In allen Fällen von Erkrankungen am Zahnfleisch kommt es zu unangenehmen Mundgeruch.

Hast du einige der Symptome bei dir entdeckt?  Dann erhältst du hier Hilfe.

Zahnfleischbluten durch Hormonelle Einflüsse

Beispielsweise in der Pubertät oder einer Schwangerschaft, kann es durch Schwankungen im Hormonhaushalt ebenfalls zu Zahnfleischbluten kommen.

Da manche Hormone das Zahnfleisch auflockern, können auch hier Bakterien leichter zwischen Zahn und Zahnfleisch eindringen und die Entzündung auslösen.

Dabei kann ebenfalls das Zahnfleisch anschwellen.

Auch die Einname der Pille kann zu Zahnfleischbluten führen.

Am besten Du suchst deinen Zahnarzt auf und besprichst alles mit ihm, um die Entzündung zu stoppen.

Medikamente haben Einfluss auf Dein Zahnfleisch

Bestimmte Medikamente führen dazu, dass Dein Zahnfleisch anschwillt und blutet.

Hierzu gehören unteranderem Antiepileptika, Medikamente zur Therapie von Autoimmunkrankheiten, Blutdrucksenker, aber auch hormonelle Verhütungsmittel, wie die Pille.

Am besten Du suchst auch hier Deinen Zahnarzt auf und nennst ihm die Medikamente, die Du einnimmst.

Zahnfleischbluten wegen Erkrankungen

Aber nicht nur Bakterien können Dein Zahnfleischbluten auslösen. Es gibt eine ganze Reihe an ernsthaften Erkrankungen, die ebenfalls das Bluten auslösen können.

Zu den Krankheiten zählen bestimmte Form der Diabetes, Leukämie, Mangelernährung, Virus- und Pilzinfektionen, HIV, Störung der Blutgerinnung, Allergien oder Verletzungen der Schleimhaut.

Zahnfleischrückgang

Wenn Dein Zahnfleisch zurück geht, leidest Du unter stechenden Schmerzen am geschwollenen Zahnfleisch.

Oft schämen sich Betroffene wegen der unschönen Rötungen und Schwellungen im Mund.

Zudem reagieren Deine Zähne sehr empfindlich auf heiße und kalte Getränke sowie saure und süße Speisen.

Was sind Ursachen für Zahnfleischrückgang?

Bei einem Zahnfleischrückgang, bringt irgendetwas Deine Mundflora aus dem Gleichgewicht.

Möglicherweise steckt eine schwerwiegende Erkrankung dahinter. Diese greift neben Zähnen und Zahnhälsen auch das Zahnbett an.

Wie wird Zahnfleischrückgang behandelt?

Jetzt ist sofortiges Handeln angesagt. Auch wenn der Zahnfleischrückgang erstmal ohne Entzündung verläuft, drohen Karies und ein Bakterienbefall bis in den Kieferknochen.

#4 Gibt es Probleme am Kiefer?

Beschwerden - Animation von Kieferknochen und Zähne

Zähneknirschen

Gehörst Du auch zu den Menschen, die mit den Zähnen knirschen? Dann bist nicht allein. Studien zu folge ist jeder fünfte Mensch betroffen.

Oft knirschen wir nachts und bekommen nichts davon mit. Manche knirschen aber auch am Tag. Auf jeden Fall ist es nicht gut für unsere Zähne.

Wieso ist Zähneknirschen schädlich?

Beim knirschen werden die Zähne des Unterkiefers über die des Oberkiefers gepresst und bewegt.

Dabei kann es zur erhöhen Abnutzung der Zähne kommen.

Gerade im oberen Bereich eines Zahns kann die Schicht des Zahnschmelzes abgetragen werden. Dadurch wird der Zahn anfällig für Bakterien.

Im schlimmsten Fall wird die ganze Zahnkrone zerstört. Auch Zahnersatz kann so zerstört werden.

Woher kommt das Zähneknirschen?

Das knirschen im Schlaf wird durch einen Prozess im Gehirn ausgelöst.

Aber auch das Rauchen, Koffein und übermäßiger Alkoholkonsum sind erhöhen das Risiko.

Häufig ist auch  Stress im Beruf oder in der Familie der Auslöser. Dies wird besonders bei Patienten beobachtet, die tagsüber knirschen.

Eine Therapie wird für Dich erforderlich bei anhaltenden Schmerzen. Genauso wie bei Muskelverspannungen und der Abnutzung der Zähne im Schlaf.

Wie wird Zähneknirschen behandelt?

Zu erst musst Du deinen Zahnarzt aufsuchen. Er wird Dich auch eventuell an einen Kollegen weiterempfehlen.

Knirschschiene

Zur Behandlung kommt oft die Knirschschiene.

Sie ist eine angepasste Schiene, die Du vor allem Nachts trägst. Die Schiene verhindert, dass Deine Zähne aufeinander liegen und sich abnutzen können.

Meist wird sie für den Unterkiefer angefertigt.

Die erste Knirschschiene wird in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Spätere Anpassungen dafür dann nicht mehr.

Biofeedbackverfahren

Beim Biofeedback helfen kleine elektronische Geräte, dass Du Nachts nicht knirscht.

Die Geräte funktionieren alle etwas anders. Haben aber das gleiche Ziel.

Dabei zeigen sie ähnliche Wirkungen wie die Schienen.

Verhaltenstherapie und psychologische Beratung

Das Knirschen kann hierdurch reduziert werden. Die Langzeitwirkung ist allerdings umstritten.

Behandlung mit Medikamenten

Hier sind positive Auswirkungen zu sehen. Aber aufgrund der Nebenwirkungen sind Medikamente nur kurzfristig zu empfehlen.

Kieferschmerzen

Kieferschmerzen haben unterschiedliche Ursachen. Die Beschwerden müssen auch nicht mal etwas mit dem Kiefer zu tun haben. Daher ist es schwierig die Ursache zu finden.

Wie aber merkst Du, dass Du Kieferschmerzen hast?

  • Reiben, knirschen oder knacken Deine Kiefergelenken?
  • Bist du in der Bewegung Deines Kiefers eingeschränkt?
  • Schmerzt Deine Kaufmuskulatur?
  • Auch Kopfschmerzen können durch den Kiefer verursacht sein.
  • Spürst Du Verspannungen in Nacken, Schulter oder Rücken?
  • Knirscht Du mit den Zähnen?
  • Zahnschmerzen können ebenfalls von Kieferschmerzen kommen
  • Genauso wie Schlafstörungen verursacht werden können
  • Nimmst Du Ohrengeräusche war oder hast Du einen Tinitus?

Was tun bei Kieferschmerzen?

Zu erst solltest Du Deinen Zahnarzt aufsuchen. Er untersucht Deine Zähne.

Sind alle Zähne gerade oder liegt eine Wurzelentzündung vor? Wie sehen Deine Füllungen, Kronen und Brücken aus?

Im Röntgenbild lässt sich erkenn, ob irgendwelche Entzündungen im Kiefer vorliegen.

Nach dieser Untersuchung kann es sein, dass Dich Dein Zahnarzt weiter an einen Kieferorthopäden oder HNO-Arzt überweist. 

Wie werden Kieferschmerzen behandelt?

Deine Beschwerden können eventuell mit Antibiotika behandelt werden.

Aber auch Wärme hilft. Zum Beispiel rotes Licht oder eine warme Badewanne.

Massage können Die ebenfalls helfen.

Zudem gibt es verschiedene Entspannungsmethoden. Eine sehr einfach ist harte Nahrungsmittel für eine ein paar Tage zu vermeiden.

Mir half Autogenes Training  und Entspannungsübungen aus diesem Video zu effektiven Soforthilfe.

Natürlich hilft auch Sport gegen Stressabbau.

Was gegen das knirschen der Zähne hilft kannst Du hier weiter oben nachlesen.

#5 Stellst Du Erkrankungen im Mund fest?

Beschwerden - Frau sprüht mit einem Spray gegen Mundgeruch in den Mund

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Bläschen auf der Zunge

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geschwollene Zunge

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weiße Zunge

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Soll ich mit diesen Beschwerden zum Zahnarzt?

Hast Du derzeit Zahnweh, solltest Du Dich auf jeden Fall untersuchen lassen. Auch die Angst vorm Zahnarzt sollte Dich nicht aufhalten.

Denn Du wirst immer wieder an Zahnschmerzen erleiden, wenn Du deine Beschwerden unbehandelt lässt.

Ein Zahn wird gut durchblutet. Daher können eindringende Bakterien über die Zähne in die Blutbahnen gelangen.

In seltenen Fällen kann dies zur Erkrankung der Herzklappen führen.

Bei lang anhaltenden Entzündungen können Gefäße, wie Arterien oder Venen, erkranken.

Bei schwangeren Frauen steigt durch manche Bakterien das Risiko einer Frühgeburt.

Sobald Du eines der folgenden Anzeichen bei Dir feststellst, solltest Du umgehend zum Zahnarzt gehen:

  • Hast Du Zahnschmerzen über einen längeren Zeitraum trotz einer guten gründlichen Zahnpflege?
  • Tauchen Zahnschmerzen plötzlich in der Nacht auf oder verschlimmern sich?
  • Ist Dein Zahnfleisch oder Dein Gesicht am Kiefer geschwollen? Hast Du vielleicht auch Fieber dabei?
  • check
    Ist Dein Zahnfleisch oft rot und blutet oft?
  • check
    Schmerzen Deine Zähne beim Kauen?

Fazit

Zahnbeschwerden können viele Gründe haben. Wobei die Ursachen nicht immer sichtbar und teilweise nicht am Zahn oder Kiefer zu finden sind.

Daher nimm Deine Beschwerden nicht auf die leichte Schulter.

Gerade anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden sollten für Dich ein Warnzeichen sein. Deshalb kontaktiere umgehend Deinen Zahnarzt.

Nur so kannst Du weitere Schäden und Erkrankungen vermeiden.

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